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Viele Frauen in ihren 40ern kennen das: steife Gelenke, ziehende Muskeln, besonders morgens nach dem Aufstehen. Oft wird das auf „Zugluft“, Sportmangel oder das Alter geschoben. Doch die Wahrheit ist: Sinkende Östrogenspiegel in der Perimenopause können maßgeblich für diese Beschwerden verantwortlich sein – auch wenn keine rheumatische Erkrankung vorliegt.
Zitat:
„Selbst Frauenärzte denken oft nicht daran – aber die Hormonumstellung kann Gelenk‑ und Muskelschmerzen auslösen.“
– Dr. Katrin Schaudig, Gynäkologin (FAZ Medien, 2025)
Östrogen wirkt im Körper entzündungshemmend, schützt Knorpel und reguliert die Schmerzempfindung. Sobald es in der Perimenopause sinkt:
Studien belegen: Laut SWAN‑Studie berichten rund 60 % der perimenopausalen Frauen über Gelenkschmerzen (NAMS, 2013). Zudem zeigen sowohl Avis et al. (SWAN, 2010) als auch Szoeke et al. (Climacteric Journal, 2008) signifikante Zusammenhänge zwischen hormonellen Veränderungen und muskulären oder skelettalen Beschwerden.
Übrigens: Wenn chronische oder stark schmerzhafte Symptome auftreten, sollte immer auch eine ärztliche Ursache wie Arthritis, Fibromyalgie oder Schilddrüsenunterfunktion abgeklärt werden.
Gelenk- und Muskelschmerzen sind nicht bloß „typisch fürs Alter“, sondern oft ein Signal hormoneller Veränderungen. Die gute Nachricht: Du kannst aktiv etwas tun. Mit Bewegung, Regeneration, Ernährung und, wenn nötig, hormoneller Begleitung lassen sich viele Beschwerden stark lindern und dein Wohlbefinden deutlich verbessern.
Quellen: