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Wenn Hormone im Kopf pochen
Viele Frauen erleben rund um ihren Zyklus immer wieder Migräne – und stellen fest: In der Perimenopause werden die Attacken häufiger, intensiver oder verändern ihren Charakter. Was steckt dahinter? Und was kannst du tun, wenn Schmerzmittel nicht mehr ausreichen?
Warum die Perimenopause die Migräne beeinflusst
Der Zusammenhang zwischen hormonellen Schwankungen und Migräne ist gut belegt – insbesondere das Absinken des Östrogenspiegels spielt eine zentrale Rolle.
Zitat:
„Frauen mit hormonbedingter Migräne erleben oft eine Verschlechterung in der Perimenopause – vor allem bei stark schwankenden Östrogenspiegeln.“
– Dr. Susan Hutchinson, Orange County Migraine and Headache Center
Wie häufig ist das?
Symptome hormonell bedingter Migräne
Was du tun kannst
1. Tracke deinen Zyklus und deine Migräne
Führe ein Tagebuch: Wann beginnt der Schmerz? In welcher Zyklusphase? Gibt es Zusammenhänge mit Schlaf, Ernährung oder Stress?
2. Lebensstil anpassen
Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren und Stressreduktion können helfen, Migräne zu verringern.
3. Hormonelle Stabilisierung
In Rücksprache mit Ärzt:innen kann eine zyklusregulierende Hormontherapie (z. B. transdermales Östrogen) Migräne lindern – insbesondere bei typischer menstrueller Migräne.
4. Medikamente
Akutmedikation (z. B. Triptane) oder Prophylaxe (z. B. Betablocker, CGRP-Antikörper) sollte individuell abgestimmt werden.
Was du wissen solltest
Migräne in der Perimenopause ist kein Zeichen von Schwäche – sondern ein hochkomplexer neuro-hormoneller Prozess. Viele Frauen empfinden es als entlastend zu wissen, dass ihre Migräne hormonell bedingt ist – und es Therapien gibt, die gezielt an diesem Punkt ansetzen.
Quellen: