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Wenn die Nacht zur Herausforderung wird
Du wachst nachts schweißgebadet auf, drehst dich stundenlang im Bett oder bist morgens völlig erschöpft – obwohl du eigentlich „genug“ geschlafen hast? Damit bist du nicht allein. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Perimenopause. Studien zufolge berichten bis zu 60–70 % der Frauen über veränderten oder schlechten Schlaf während dieser Übergangsphase.
Was passiert dabei im Körper?
Die hormonelle Umstellung in der Perimenopause – insbesondere die sinkenden Östrogen- und Progesteronspiegel – beeinflusst direkt die Schlafqualität:
Diese Prozesse verstärken sich oft gegenseitig – ein klassischer Teufelskreis aus hormonellem Ungleichgewicht, Schlafmangel und Stress.
Häufige Schlafprobleme in der Perimenopause:
Was hilft wirklich?
1. Regelmäßiger Rhythmus:
Geh zu ähnlichen Zeiten ins Bett und steh möglichst regelmäßig auf – auch am Wochenende.
2. Abends runterfahren:
Digitale Geräte frühzeitig ausschalten, Licht dimmen, kein Koffein oder Alkohol am Abend.
3. Bewegung am Tag:
Sanfter Sport (z. B. Walken, Yoga, Radfahren) fördert abends die Schlafqualität.
4. Pflanzliche Helfer:
Baldrian, Passionsblume oder Melatonin können helfen – am besten mit ärztlicher Rücksprache.
5. Kognitive Entlastung:
Journaling, Meditation oder Atemübungen helfen beim Einschlafen.
6. Hormonelle Unterstützung:
Bei starken Schlafstörungen können bioidentische Hormone wie Progesteron helfen – in Absprache mit Fachpersonen.
Zitat:
„Schlechter Schlaf ist kein Luxusproblem – sondern ein Warnsignal des Körpers. In der Perimenopause ist Schlafstörung oft das erste und belastendste Symptom.“
– Dr. Sheryl Kingsberg, NAMS (North American Menopause Society)
Was das für dich bedeutet:
Wenn dein Schlaf sich plötzlich verändert, liegt das oft an hormonellen Verschiebungen. Besonders in der Perimenopause werden viele Frauen zum ersten Mal mit Ein- oder Durchschlafproblemen konfrontiert – oft begleitet von Hitzewallungen oder innerer Unruhe. Die gute Nachricht: Es gibt viele Ansätze, wieder zu einem stabilen Schlafrhythmus zurückzufinden.
Du bist nicht allein – aber du kannst aktiv etwas tun.
Quellen: