
Vielleicht war dein Zyklus immer relativ regelmäßig – und plötzlich verändert sich alles: Deine Blutung kommt früher oder später, ist stärker oder bleibt ganz aus. Oder du bekommst zwei Perioden in einem Monat. Willkommen im Zyklus-Chaos – ein typisches Anzeichen der Perimenopause, das viele Frauen überrascht.
Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause – und sie beginnt nicht erst, wenn die Periode ausbleibt. Bereits mehrere Jahre vorher (meist zwischen 37 und 45) beginnt der Körper, weniger Progesteron zu produzieren. Der Eisprung findet nicht mehr jeden Monat statt, und dadurch geraten auch Östrogen und Zykluslänge durcheinander.
Die Folge:
Zyklusschwankungen gehören zu den häufigsten frühen Symptomen der Perimenopause. Laut der SWAN-Studie (Study of Women’s Health Across the Nation, 2021) erleben:
Die hormonelle Steuerung des Zyklus ist ein fein abgestimmtes System – wenn Eisprünge ausbleiben oder verzögert stattfinden, verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron.
Nicht jedes Zyklus-Chaos braucht sofort eine Behandlung – aber du solltest deinen Zyklus gut beobachten. Wenn du z. B. sehr starke Blutungen, Schmerzen oder Zwischenblutungen hast, ist ein Besuch bei der Gynäkologin ratsam.
Außerdem lohnt sich ein regelmäßiges Tracking, um Muster zu erkennen – und Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen.
„Ein unregelmäßiger Zyklus ist nicht automatisch ein Problem – aber immer ein wichtiges Signal deines Körpers.“
– Dr. Jerilynn Prior, Professorin für Endokrinologie
Was helfen kann:
Quellen:
Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte wende dich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an eine qualifizierte medizinische Fachperson.